In Deutschland ist es inzwischen verboten, bei asbesthaltigen Dächern erhaltende Maßnahmen durchzuführen. Für Ausnahmegenehmigungen ist Ihr Gewerbeaufsichtsamt oder das Amt für Arbeitsschutz zuständig.

Dachabdichtung bei Faserzement
ist ein besonderes Thema.

Neben bituminösen Dachabdichtungen wurden in den vergangenen 40 Jahren häufig Eindeckungen mit Asbestzement- Produkten vorgenommen. Minimale Anforderungen an die Statik der Dachkonstruktion und rationelle Großflächeneindeckung haben dieses System zur kostengünstigsten Dachlösung gemacht.

Inzwischen ist der Werkstoff Asbestzement durch Aktualisierung der Gefahrstoffverordnung aus dem allgemeinen Bauwesen verbannt.

Warum es jetzt in Deutschland verboten ist, ein asbesthaltiges Dach zu beschichten, müssen wir nicht verstehen. Derzeit (Stand 9/07) ist es so, dass dieselbe Maßnahme in einigen Ländern gefördert wird, und in Deutschland strafrechtlich verfolgt wird. Und dabei sprechen wir nicht etwa von Ländern, in denen das Umweltbewusstsein nicht ausgeprägt ist. Wir haben Partnerbetriebe in verschiedenen EU- Ländern, in denen die Beschäumung von asbesthaltigen Dächern erlaubt ist und unter bestimmten Voraussetzungen gefördert wird.

Wenn in der TRGS 519 vom "Verwendungsverbot" bei asbesthaltiger Dacheindeckung die Rede ist, gilt das doch an sich grundsätzlich. Ein asbesthaltiges Faserzementdach aber, das früher schon beschichtet war, darf erneut beschichtet werden....

Es wird derzeit geprüft, ob im Zuge der Harmonisierung die selbe Maßnahme in einem Land belohnt und in einem anderen Land bestraft werden kann. Gegebenenfalls lassen wird diese Frage auf Europäischer Ebene geklärt.

Diese Bilder sind Beispielbilder

der Fa. Isopol

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