Dachabdichtung Blechdach

Blechdachabdichtung, hier am Beispiel einer 10.000 m² großen Lagerhalle.

Aufgabe war es, das Dach im Rahmen einer Nutzungsänderung zu dämmen und im Rahmen der Bauauflagen 52 Lichtkuppeln, ausgebildet als RWA's, einzubauen.

Von besonderer Bedeutung war hier die Vermeidung von Kondenswasser unter dem Trapezblechdach.

Vor der abdichtungsmaßnahme war das Dach nicht isoliert. Die ungehinderten Einwirkungen von Wärme und Kälte haben dazu geführt, dass die Befestigungsschrauben zum Teil durch Scherkräfte in Folge von Längendehnung der Bleche abgerissen waren. Andere Schrauben haben durch den gleichen Effekt Langlöcher in die Bleche gezogen. Es gab unzählige kleine Undichtigkeiten.

Nach dem Einbau der Lichtkuppel wurde das Dach in mehreren Lagen mit Polyurethan- Ortschaum aufgeschäumt.

Die Lichtkuppeln wurden sach- und fachgerecht montiert und angeschäumt. Durch die Überschäumung wurden alle Undichtigkeiten beseitigt.

Um das Dachprofil gleichmäßig mit Schaum zu beschichten, werden die Bleche von zwei Seiten aus angeschäumt. Besonders wichtig ist, dass die erste Lage mit der Verlegerichtung der Bleche beschichtet wird. Außentemperatur spielt für den Verschäumungsprozeß eine wichtige Rolle. Je höher die Umgebungs- und Untergrundtemperatur, desto besser wird der Schaumstoff

Besonders bei Blechdächern muss darauf
geachtet werden, dass die Untergrund- temperatur hoch genug ist, mindestens 12°C. Die vom kalten Blech abgenommene Reaktionswärme des Schaumstoffs verhindert sonst ein optimales Aufschäumen.

Auf die fertige Schaumstoffoberfläche wurde zum Schutz vor UV- Einwirkung und als Schutz gegen "Vogelpick" ein Elastomercoating in der Farbe silbergrau aufgespritzt.

Bei diesem Projekt in Hamburg kam neben dem für Hamburg unberechenbaren Wetter erschwerend hinzu, dass die Luftfeuchtigkeit, die während der Verschäumung 70 % rel. nicht überschreiten soll, nur selten die Grenzwerte unterschritt.

Bei geeignetem Wetter ist eine Komplettabdichtung wie diese innerhalb von 14 Tagen abgeschlossen, ohne Betriebsunterbrechung!

Wellblechdach

Ein klassisches Beispiel für Blechdächer ist auch das "Wellblech". Bei diesem typischen Dach ist die Durchrostung schon so weit fortgeschritten, dass die Außenhaut bereits stark undicht ist.

Da hier Wärmedämmung keine Rolle spielt wurde das Dach erst mit einer Lage PUR-Schaum aufgeschäumt und anschließend mit Elastomer MARISEAL beschichtet.

Die Bilder unten zeigen die einzelnen Arbeitsschritte:

1. Dach schäumen

2. Elastomer MARISEAL spritzen

 

Diese Bilder sind Beispielbilder

der Fa. Isopol

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